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Nationalsozialismus – Zim-Blog
Nov 122016
 

Hitler, Mein Kampf, 1937: „Der völkische Staat hat […] seine gesamte Erziehungsarbeit in erster Linie […] einzustellen […] auf das Heranzüchten kerngesunder Körper. Erst in zweiter Linie kommt dann die Ausbildung geistiger Fähigkeiten.“

  1. Training der körperlichen Fähigkeiten
  2. Schulung des Geistes (weniger bedeutend) -> zur Entwicklung eines Charakters; Willenskraft wird gefördert
  3. Erziehung zur „Verantwortungsfreudigkeit“
  4. Wissenschaftliche Ausbildung

Merkmale der NS-Bildungspolitik
Hitler, Rede in Reichenberg, 1938: „Und sie werden nicht mehr frei, ihr ganzes Leben.“
Pädagogische Bestimmung des ganzen Lebens
„kollektive Ordnung des Lebenslaufs“
-> Keine eigenen Rechte und keinen eigenen Raum


Erziehung im Nationalsozialismus, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Pädagogik und Politik
Schule – Politik:
Ruhe und Ordnung
Unterrichtsbeginn mit Hitlergruß und nationalsozialistischem Wochenspruch statt Gebet
Jungen und Mädchen werden getrennt unterrichtet
Zähne putzen = Beitrag zur Volksgesundheit
Tugenden = Grundlage der Volksgemeinschaft
Pausen = Entspannung unter Aufsicht der Lehrer
Petzen wird gelobt
Jährliche Schuluntersuchung für alle

Fächer:
Lesen, Schreiben, Rechnen
Rassenlehre, Führerkult
Sport
Hauswirtschaft, Werken
Heimatkunde/Erdkunde, Naturkunde
Verkehrsunterricht
Geschichte

Unterrichtsinhalte:
Kampf-/Heimatdichtung, Heldischer Gedanke im Vordergrund
Wechselwirkung von Volk und Raum / Blut und Boden
Ehrfurcht vor dem Schöpfer, Bedeutung von Anlage, Auslese, Gegenauslese, Ausmerzung
Hausfrau= Verwalterin des Volksvermögens, Kochen und häusliche Arbeit
Politisches Geschehen
Wirtschaftliche und kulturelle Fragen
Vergegenwärtigung typischer Heldenbilder
Folgen des Versailler Vertrags
Heldentum= Verwurzelt im Blut der Ahnen
Gegen Überfremdung und Raumverengung
Bedeutung der Vergangenheit
Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung schließt an die Person des Führers an und gilt als sein Werk

Erziehungsziele / Hintergedanken:
Patriotismus
Staatstreue, Vaterlandsliebe
Volkstum
Opferbereitschaft
Feste Verwurzelung im Volk
Heimatverbundenheit, Liebe zur Natur
Identifikation

Kollektivismus,
Pflichtbewusstsein, Disziplin
Gemeinschaftsarbeit, Opferbereitschaft
Gemeinschaftsgefühl, volle Integration in die Volksgemeinschaft
Verantwortungsbereitschaft, Kameradschaft

Militarismus (vom lat. „militaris“ = „Krieg“; eine durch militärische Werte bestimmte Innen- und Außenpolitik.)
Werkunterricht, um Interesse an der Luftwaffe zu wecken
Einbezug der Tagespresse, um Kinder mit Hitlers Politik vertraut zu machen
Gehorsam, Ritterliches Verhalten
Entwicklung des Bewegungs-, Spiel- und Kampftriebes durch Sport
Wehrfähigkeit, Wehrwillen wecken und Stärken

Führerkult
Unterordnung
Stolz / Bewunderung
Opferbereitschaft

Rassebewusstsein
Gefahr der Rassenmischung wird anhand biologischer Beispiele verdeutlicht
Bücher enthalten rassistische Äußerungen/Aufgaben
Besondere Leistung der nordischen Rasse erkennen
Leib und Seele als Träger des Rassenerbe
Wesensverschiedenheit der Rassen erkennen

Imperialismus (vom lat. imperium = „Reich“; Absicht eines Staates seinen Wirkungsbereich/Einfluss auf politischer, kultureller, wirtschaftlicher, militärischer und geographischer Ebene weltweit zu vergrößern.)
Deutschland soll unabhängig von ausländischen Produkten werden
Beherrschung des Raums durch die Menschen => Anspruch auf kolonialen Raum
Schaffung und Sicherung Großdeutschlands

Untergeordnete Rolle der Frau
Vermittlung der Geschlechterrollen durch Arbeitsteilung
Aufgabe: Pflege und Betreuung der Familie und des Heims
Vorbild: gesunde, kraftvolle, selbstsichere Frau
Frau bildet Gegengewicht, um Einzelgängertum der Männer vorzubeugen

Sonstige Ziele
Sparsamkeit (Geld, Lebensmittel)
Lebenskundliches Denken und Handeln
Schadensverhütung


Hitlerjugend

Geschichte
3./4. Juli 1926: Gründung der HJ beim zweiten Reichsparteitag in Weimar
30.10.1931: Baldur von Schirach wird Reichsjugendführer (später Jugendführer des deutschen Reichs)
Kurzzeitiges Verbot von SS, SA und HJ durch Notverordnungen
1.12.1936: HJ erhält staatl. Erziehungsauftrag außerhalb von Schule und Elternhaus („Reichsgesetz über die Hitlerjugend“)
1936: Alle Jugendlichen sollen in der HJ erfasst werden

Fakten
Zusammenschluss aller Stände und Konfessionen
„Jugend soll durch Jugend geführt werden“

Aufbau/Struktur
Unterteilung in „Pimpfe“ (10-14 Jahre) und „Hitlerjugend“ (14-18 Jahre)
Gebiets-/Bannführer

Aufgaben/Ziele
Methodische Schulung
Kriegsvorbereitung
Einheitliche Erziehung für das Reich

Bund deutscher Mädel

Geschichte
1930: Zusammenschluss der bestehenden „Mädchenschaften“ zum „Bund deutscher Mädel“
Weiblicher Zweig der HJ

Fakten
Zahlenmäßig größte weibliche Jugendorganisation

Aufbau/Struktur
Unterteilung in „Jungmädelbund“ (10-14 Jahre) und „Bund deutscher Mädel“ (14-18 Jahre)
Unter der Reichsjugendführung

Aufgaben/Ziele
Vorbereitung zum Einsatz als Lazarett-/Luftschutz- oder Landhelfer
Vorbereitung auf die Hausfrauen- und Mutterrrolle
Körperliche Ertüchtigung
Guter Geschmack, Fortführung der Sitten

Reichsjugendführer: 1931-1940: Baldur von Schirach, 1940-1946: Artur Axmann

Gut illustrierte und sortierte Informationen zum Nationalsozialismus (und anderen geschichtlichen Fakten und Hintergründen) finden Sie hier:

Das NS-Regime

Kindheit unter Hitler

Alltag in der NS-Zeit 1933-1945

Jugend 1918-45

http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/dossier-nationalsozialismus/39551/wirtschaft-und-gesellschaft?p=all

Erziehung im Nationalsozialismus