Aug 292015
 

Arbeitsdefinition:

Eine soziale Gruppe umfasst eine bestimmte Zahl von Mitgliedern (3 bis 25 +/- 10), die zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles über längere Zeit in einem relativ kontinuierlichen Kommunikations- und Interaktionsprozess stehen und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit (WIR-Gefühl) entwickeln.
Zur Erreichung des Gruppenzieles und zur Stabilisierung der Gruppenidentität ist ein System gemeinsamer Regeln und Normen und eine Verteilung der Aufgaben über ein gruppenspezifisches Rollendifferential erforderlich.

Abgrenzung zur Organisation über Mitgliederzahl und Interaktionsmöglichkeit

Wichtige Begriffe:

  •  Kleingruppe (> 2 ≤ 25 Personen) – Großgruppe (mehr)
  •  PRIMÄR-Gruppe (eng) – SEKUNDÄR-Gruppe (erweitert)
  •  Informelle Gruppe – Formelle Gruppe
  •  In-Group – Out-Group
  •  WIR-Gruppe (Eigen-Gruppe) – Fremdgruppe
  •  Offene Gruppe – Geschlossene Gruppe
  •      Peergroup (Gruppe Gleichaltriger)
Mrz 222015
 

Im erziehungswissenschaftlichen Unterricht der Klasse 11 beschäftigen wir uns mit den für erzieherisches Handeln relevanten Aspekten der Kommunikation und den Versuchen, sie in Modellen darzustellen, die Elemente zu isolieren und in ihrem Zusammenwirken zu erkennen. So wird Metakommunikation möglich.

Hier drei Anekdoten von Paul Watzlawick:

Ein Betrunkener sucht nachts unter einer Straßenlaterne seinen Schlüssel. Ein vorbeikommender Polizist hilft ihm dabei, bezweifelt allerdings nach einiger Zeit, dass der Schlüssel an dieser Stelle liegt und fragt den Mann, ob er denn sicher sei, den Schlüssel hier verloren zu haben. Der Betrunkene antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“

Ein Mann klatscht fortwährend in die Hände. Als ihn jemand fragt, warum er das tue, erklärt er: „Um die Elefanten zu verscheuchen.“ Darauf erwidert der andere: „Elefanten? Hier sind doch gar keine Elefanten!“ Triumphierend meint der in die Hände klatschende Mann: „Na, also!“

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!“

Die 5 Axiome von Paul Watzlawick und deren Bedeutung

Die 4 Seiten einer Nachricht (Schulz von Thun) Video

http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71

Eine übersichtliche Zusammenstellung findet sich hier

Feb 222015
 

Es ist nützlich, wenn man reflektierend erziehen will, sich immer mal wieder die 5 Säulen von Tschöppe-Scheffler vor Augen zu halten, um zu prüfen, ob man auf allen Ebenen im grünen Bereich agiert. Wir haben uns im Unterricht der Stufe 11 mit diesen Inhalten beschäftigt. Die SuS haben sie eindrucksvoll in Plakate umgesetzt.

Zur weiteren Übersicht dieser Link